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Kontrabässe

  • Yinfente Tragbare Bassgitarre mit Rollen für 1/10-4/4 Kontrabass

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  • Rnrieyta Miagon Spiegel Magnetisch Hülle für iPhone 12 Pro,Schutzhülle [Kompatibel mit MagSafe] Backcover Überzug Plating Mirror Effect Make Up Handytasche Kabellosem Laden Etui Bumper

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  • Früher Anfang auf dem Kontrabass, Band 1: Früher Anfang für den Kontrabass nach bewährter Sassmannshaus-Methode; moderat ansteigender Schwierigkeitsgrad; Lagenspiel, Duos, Neue Musik; deutsche Ausgabe

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    20,50 €
  • 2Pcs Kontrabass Endpin Gummispitze Stopper Bass Endpin Protector Kontrabass Ende Gummikappe Rutschfest

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  • Progressive Repertoire for the Double Bass-Vol 2-Pa. Acc.

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  • Kontrabass mit Noten Rockabilly Jazz Orchester Kontrabassist Raglan

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  • Tuba Kontrabass Retro Heartbeat EKG Vintage Lover Tank Top

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  • Musikverlage Hug & Co. Kontrabass ABC 1 - arrangiert für Kontrabass - Klavier - mit 2 CD´s [Noten/Sheetmusic] Komponist: Grossmann Thomas

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  • Despiau Basssteg, Kontrabasssteg, Superieur Planet D 1/8 Fußbreite 115, mit Beitrag zum Naturschutz

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  • Despiau Basssteg, Kontrabasssteg, Planet C 1/4 Fußbreite 130, mit Beitrag zum Naturschutz

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  • Despiau Basssteg, Kontrabasssteg, Planet C 4/4 Fußbreite 165, mit Beitrag zum Naturschutz

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Kontrabässe verstehen und den passenden Bass finden

Wenn Du über Kontrabässe nachdenkst, suchst Du meistens nicht nur ein Instrument. Du suchst ein Fundament. Ein warmes Grollen im Bauch, diesen Klang, der eine Band oder ein Orchester zusammenhält. Gleichzeitig schwingt da viel Respekt mit. Das Instrument ist groß, nicht ganz billig und wirkt am Anfang ein bisschen wie ein Möbelstück, das plötzlich Töne machen soll. In diesem Ratgeber gehen wir Schritt für Schritt durch, worauf es beim Kauf ankommt, welche Größen und Bauarten Sinn ergeben und wie du ein Modell findest, das wirklich zu dir passt. Egal, ob du aus dem Jazz kommst, Klassik spielst oder als E-Bassist zum akustischen Bass wechseln willst.

Merke: Der richtige Kontrabass passt nicht nur zu deiner Körpergröße, sondern vor allem zu deinem musikalischen Alltag.

Was macht gute Kontrabässe aus und für wen lohnen sie sich?

Ein guter Kontrabass hat eine Stimme. Du hörst sie schon beim ersten Anstrich mit dem Bogen oder beim ersten gezupften Ton. Der Ton darf nicht erst gesucht werden, er springt quasi aus dem Korpus heraus. Gerade wenn du aus der Welt der Streichinstrumente kommst, merkst du schnell, wie sehr sich unterschiedliche Bässe anfühlen. Manche lassen sich fast spielerisch leicht greifen, andere fordern deine Hände deutlicher heraus. Beides kann gut sein, je nachdem wo du hinwillst. Wichtig ist, dass der Bass zu deinem Einsatzgebiet passt. Für Klassik brauchst du meist einen etwas anderen Klangcharakter als für Jazz oder Folk. Schüler und Einsteiger profitieren oft von robusten, leicht spielbaren Modellen, die Fehler verzeihen und nicht bei jedem Klimaschub beleidigt reagieren. Wenn du dagegen schon weißt, dass du häufiger auf der Bühne stehst, lohnt sich ein Blick auf Modelle, die gut mikrofonierbar sind oder Platz für ein Kontrabass Tonabnehmer-System lassen. Du wirst merken, je genauer du deine musikalische Realität kennst, desto leichter fällt die Wahl.

Wichtige Kaufkriterien

Beim Kontrabass-Kauf ist es verlockend, zuerst auf den Preis zu schauen. Voll verständlich, aber schau lieber zuerst auf Größe, Bespielbarkeit und Klang. Die richtige Größe ist entscheidend. Kinder und kleinere Erwachsene kommen meist mit einem 1/2- oder 3/4-Bass besser zurecht, während ein 4/4-Instrument eher die Ausnahme und für sehr große Spieler gedacht ist. Achte darauf, dass du im Stehen und Sitzen bequem an alle Lagen kommst, ohne dich zu verrenken. Das nächste Thema ist der Aufbau. Ein vollmassiver Korpus klingt oft reicher und entwickelt sich über die Jahre noch, ist aber empfindlicher und teurer. Massivholz Kontrabass, laminiert oder Hybrid das sind Begriffe, die du dir anschauen solltest. Auch der Hals spielt eine große Rolle. Er sollte gut in der Hand liegen, nicht zu dick und nicht zu schlank für deinen Geschmack. Hör auf dein Gefühl, wenn du die ersten Tonleitern spielst. Sehr wichtig: Setup und Saitenlage. Ein schlecht eingestellter Bass macht selbst Profis keinen Spaß. Deshalb lohnt sich ein Instrument, das vernünftig vom Fachmann eingerichtet ist. Wenn du elektrische Verstärkung planst, prüfe, ob ein Elektro Kontrabass oder ein akustisches Modell mit Tonabnehmer für dich sinnvoller ist. Und prüfe, welche Kontrabass Saiten verwendet werden, denn sie beeinflussen Klang und Spielgefühl deutlicher, als viele denken.

Material, Verarbeitung und Klang: worauf dein Ohr achten sollte

Viele denken zuerst an Optik. Klar, ein schön geflammter Boden sieht großartig aus. Trotzdem entscheidet am Ende dein Ohr. Decken aus Fichte, Zargen und Boden oft aus Ahorn, dazu Ebenholz für Griffbrett und Wirbel. Das sind klassische Zutaten. Ein sauber geschnitzter Steg, ein gut eingepasster Stimmstock und eine vernünftige Lackierung ergeben zusammen das, was du dann als Charakter wahrnimmst. Dunkel, holzig, trocken, rund oder eher brillant und direkt. Nimm dir beim Anspielen ruhig Zeit. Spiele lange Töne mit dem Bogen. Hör, wie der Ton startet, wie er sich entwickelt und wieder verschwindet. Brummt der Bass nur oder singt er? Wenn du Jazz spielst, zupfe Walking-Bass-Linien. Lässt sich der Ton klar definieren oder matscht er weg? In kleinen Räumen verhält sich ein Bass oft anders als im Saal. Wenn du kannst, teste in verschiedenen Umgebungen. Auch die Handwerksqualität zählt. Saubere Leimnähte, keine offenen Stellen, keine wackeligen Mechaniken. Die Kontrabass Mechaniken sollten ruhig laufen und die Stimmung halten. Kleine Macken an der Oberfläche sind nicht schlimm, unsaubere Arbeit an Statik-relevanten Stellen schon. Und wenn ein Bass dich beim Spielen spontan grinsen lässt, ist das meistens ein sehr gutes Zeichen.

Vorteile

  • Tiefer, körperlich spürbarer Klang
  • Unverzichtbar in Orchester und Jazz
  • Starkes visuelles Bühnenstatement
  • Große dynamische Ausdrucksbreite
  • Natürlicher, akustischer Grundton
  • Langfristige Wertstabilität möglich
  • Fördert Körpergefühl und Haltung
  • Passt in viele Musikrichtungen

Nachteile

  • Transport braucht etwas Planung
  • Mehr Platzbedarf zu Hause
  • Regelmäßige Pflege sinnvoll
  • Am Anfang ungewohnt große Mensur
  • Ansprache fordert klare Technik
  • Günstige Modelle teils limitierter Klang
  • Empfindlich gegenüber Klimawechseln
  • Zusätzliche Kosten für Zubehör

Kontrabass-Größen und Ergonomie: so passt der Bass zu dir

Ein häufiges Thema in Musikschulen: Das Kind will Bass lernen, die Eltern sehen nur dieses riesige Instrument vor sich. Die gute Nachricht ist, dass es Kontrabässe in verschiedenen Größen gibt. 1/8, 1/4, 1/2, 3/4 und 4/4. Die meisten Erwachsenen fühlen sich bei 3/4 am wohlsten. Nicht, weil es ein Schülerformat wäre, sondern weil sich das in der Praxis als Standard durchgesetzt hat. Stell dich beim Testen locker neben das Instrument. Die Oberkante des Halses sollte ungefähr auf Augenhöhe oder etwas darunter liegen. Du solltest den ersten Lagenbereich entspannt erreichen, ohne die Schulter hochzuziehen. Wenn du längere Proben oder Auftritte planst, spielt das eine enorme Rolle für deine Gesundheit und deinen Spaß. Auch der Steg und die Form der Schultern beeinflussen, wie gut du in höhere Lagen kommst. Wer viel solistisch oder klassisch spielt, braucht oft leichteren Zugang nach oben. Für viele Band-Bassisten reicht dagegen eine solide, gut erreichbare Tieflage. Wenn du unterwegs bist, können kompakte Lösungen wie ein reisefreundlicher Kontrabass Sinn machen, die etwas weniger Korpusvolumen, dafür aber deutlich mehr Transportfreundlichkeit mitbringen.

Einsatzbereiche: von Klassik über Jazz bis Folk und Bühne

Man begegnet dem Kontrabass an sehr unterschiedlichen Orten. Im Sinfonieorchester, in der Jazz-Combo, im Tango-Ensemble, in der Folkband oder auch in Singer-Songwriter-Projekten, wo der Bass plötzlich zum optischen Mittelpunkt wird. Jede Umgebung stellt andere Anforderungen. In der Klassik ist ein tragfähiger, sauber projizierender Klang wichtig, der sich auch im Tuttispiel durchsetzt. Viele Klassik-Bässe werden vor allem mit Bogen gespielt und brauchen daher eine gute Ansprache beim Anstrich. Im Jazz steht oft das Zupfen im Vordergrund. Stabiler Attack, definierter Ton, ein knackiger, aber warmer Klang, der mit Schlagzeug und Piano harmoniert. Hier greifen viele auch zu Modellen, die sich gut verstärken lassen, zum Beispiel mit einem Kontrabass Pickup oder über Mikrofonierung. In Richtung Folk, Bluegrass oder Rockabilly darf es manchmal etwas rustikaler zugehen, da ist Robustheit ein Thema. Wenn du viel auf Tour bist oder wenig Platz hast, lohnt der Blick auf einen Kontrabass E-Bass Hybrid, also Lösungen, die das Spielgefühl eines akustischen Basses mit der Transportfreundlichkeit eines elektrischen Instruments verbinden. Wichtig ist, dass du ehrlich zu dir bist. Wo wirst du das Instrument wirklich am häufigsten spielen und mit wem zusammen?

Pflege, Lagerung und Zubehör für ein langes Instrumentenleben

Ein Kontrabass ist ein treuer Begleiter, wenn du ihn gut behandelst. Holz reagiert auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Extreme Trockenheit kann Risse begünstigen, zu feuchte Räume machen das Instrument träge. Ein halbwegs stabiles Raumklima ist Gold wert. Viele Spieler nutzen einfache Hygrometer und im Winter einen Luftbefeuchter. Nach dem Spielen wischst du am besten Kolophoniumreste vorsichtig vom Korpus und den Saiten. Ein weiches Tuch reicht oft schon. Aggressive Reiniger sind meist keine gute Idee. Wenn du viel unterwegs bist, verdient dein Bass ein stabiles Kontrabass Gigbag oder sogar ein stabiles Case. Der Unterschied zeigt sich, wenn der Bass das erste Mal im Transporter umkippt. Mittelfristig lohnt sich auch ein Blick auf Zubehör wie einen soliden Kontrabass Stachel, der rutschfest ist, und auf einen bequemen Noten- oder Equipmentständer, wenn du häufig bei Proben ein- und ausladen musst. Regelmäßige Checks beim Geigenbauer halten Steg, Griffbrett und Wirbel in Schuss. Kleine Justagen können das Spielgefühl massiv verbessern. Und wenn du dich unsicher fühlst, wie du dein Instrument reinigen sollst, frag lieber einmal zu viel als einmal zu wenig nach.

Preis, Budget und sinnvolle Kompromisse beim Kontrabass-Kauf

Die Frage nach dem Geld hängt beim Kontrabass ziemlich eng mit deinen Zielen zusammen. Wenn du gerade erst anfängst und nicht sicher bist, wie lange du dabeibleibst, kann ein gutes Einsteigerinstrument absolut reichen. In dieser Klasse findest du solide, robuste Modelle, oft mit laminiertem Korpus, die viel verzeihen und das Portemonnaie nicht überfordern. Willst du dagegen ins Studium oder planst eine professionelle Laufbahn im Orchester oder als Jazz-Bassist, lohnt ein höheres Budget. Ein Punkt, den viele unterschätzen, ist der Unterschied zwischen einem anonymen Billig-Bass und einem Instrument, das von Fachleuten eingerichtet wurde. Ein Kontrabass Set mit ordentlich eingestellter Saitenlage, spielfreudigem Steg und vernünftigem Bogen kann für deinen Alltag die viel bessere Wahl sein, als ein scheinbar günstiges Instrument ohne Setup. Denk auch an Folgekosten. Vielleicht brauchst du später andere Saiten, einen besseren Kontrabass Bogen oder einen vernünftigen Tonabnehmer. Es muss nicht alles auf einmal passieren, aber es ist gut, im Kopf zu haben, dass ein Instrument mit dir wächst. Manchmal ist ein leicht höherer Einstiegspreis langfristig billiger, weil du nicht so schnell wieder wechseln musst.

Fazit: So findest du deinen Kontrabass, der wirklich bleibt

Am Ende läuft alles auf einen Punkt hinaus. Du brauchst einen Kontrabass, der dich zum Spielen einlädt, statt dich zu bremsen. Ein Instrument, das du gerne in die Hand nimmst, auch wenn der Tag anstrengend war. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf Datenblätter zu schauen, sondern wirklich hinzuhören und hinzuspüren. Wie fühlt sich die Mensur an. Wie leicht kommst du an die tiefen und höheren Lagen. Spricht der Ton direkt an oder musst du kämpfen. Mach dir vor dem Kauf klar, wo du musikalisch hinwillst. Spielst du vor allem Orchesterliteratur, suchst du einen Bass für Jazzclubs oder brauchst du etwas, das alles ein bisschen abdeckt. Mit dieser Klarheit im Hinterkopf liest du technische Angaben plötzlich mit anderen Augen. Begriffe wie Mensur Kontrabass, Deckenholz oder Saitenmaterial werden greifbarer, weil du sie auf deine Situation beziehen kannst. Und falls du zwischen zwei Modellen schwankst, nimm das, bei dem du mehr Lust bekommst, sofort wieder eine Linie zu spielen. Dieses Gefühl täuscht selten. Ein Kontrabass ist eine Investition in Klang und Motivation. Wenn beides stimmt, wird aus einem Kauf eine lange, gute Zusammenarbeit.

Auf den Punkt gebracht!

  • Wähle die Bassgröße nach Körper und Spielweise.
  • Achte auf gutes Setup, nicht nur auf den Preis.
  • Denke an deinen Haupteinsatzzweck: Klassik, Jazz, Band.
  • Material und Verarbeitung prägen Klang und Stabilität.
  • Plane sinnvolles Zubehör wie Gigbag und Stachel ein.
  • Teste mehrere Instrumente und vertraue deinem Ohr.

Wenn du jetzt ein klareres Bild davon hast, welcher Kontrabass zu dir passt, nutze den Moment. Vergleiche in Ruhe passende Modelle, hör dir Klangbeispiele an und stell dir vor, wie du mit diesem Instrument probst, auftrittst oder einfach zu Hause spielst. Such dir den Bass aus, der dich am meisten inspiriert und leg los mit deinem neuen Fundament im Tiefbass.