
KPX MX5500 Preisauszeichen-Pistole mit 5150 Aufkleber-Etiketten und extra Tinte, 8-stellige Etikettenhersteller für Einzelhandel, Lebensmittelgeschäft (grün)
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Bei Etikettierpistolen & Applikatoren entscheidet zuerst der Arbeitsvorgang: Willst du Preise oder Artikelnummern drucken, vorhandene Aufkleber sauber anbringen oder Anhängeetiketten an Textilien befestigen? Diese Aufgaben erfordern unterschiedliche Werkzeuge, die trotz ähnlicher Bezeichnungen nicht austauschbar sind.
Wähle zuerst nach Etikett und Untergrund, danach nach Bedienkomfort und Lieferumfang.
Ein Preisauszeichner bedruckt passende Selbstklebeetiketten und spendet sie unmittelbar zur Anbringung. Er eignet sich für wiederkehrende Preis-, Datums- oder Nummernkennzeichnungen, sofern das Druckwerk die benötigten Zeichen darstellen kann.
Ein Etikettenapplikator verarbeitet bereits bedruckte oder unbedruckte Aufkleber. Spezielle Ausrichthilfen für kleine Fläschchen und Gläser erleichtern eine gerade, wiederholbare Platzierung, drucken aber normalerweise keine Angaben.
Eine Heftpistole befestigt Anhängeetiketten mit Heftfäden an geeigneten Textilien oder vergleichbaren Waren. Sie ist keine Alternative für Klebeetiketten und kann empfindliche Materialien durch die Nadel beschädigen.
Für Preise und kurze Codes nimmst du einen Preisauszeichner. Für vorhandene Aufkleber wählst du einen passenden Applikator oder eine Ausrichthilfe. Für Anhängeetiketten an geeigneten Textilien brauchst du eine Heftpistole samt kompatibler Nadel und Heftfäden.
Im Einzelhandel zählt bei häufig wechselnden Preisen vor allem ein gut lesbares Druckbild und ein störungsarmer Etikettenvorschub. Für Inventar- oder Chargenkennzeichnungen muss das Druckfeld dagegen die benötigte Zeichenfolge abbilden. Prüfe außerdem, ob Buchstaben oder Sonderzeichen erforderlich sind, denn eine reine Ziffernmechanik kann sie nicht ersetzen.
Bei kleinen runden Behältern ist die Geometrie wichtiger als ein Druckwerk. Die Aufnahme muss zum Durchmesser und zur Form des Fläschchens passen, damit der Aufkleber nicht schräg läuft oder Falten bildet. Bei Textilien bestimmen Materialempfindlichkeit, Fadenlänge und Einstichstelle, ob eine Heftpistole überhaupt geeignet ist.
Bei einem Preisauszeichner müssen Etikettenformat, Etikettenrolle und Transportmechanik zusammenpassen. Eine äußerlich ähnliche Rolle kann wegen abweichender Breite, Form oder Trägerbandführung dennoch ungeeignet sein. Vergleiche deshalb die Modellangaben des Geräts und der Nachfüllrollen statt nur die sichtbaren Etikettenmaße.
Zum Druckwerk gehören passende Farbrollen. Sie sind Verbrauchsteile und sollten als kompatible Nachfüllartikel erhältlich sein. Ein umfangreiches Starterset ist nur dann nützlich, wenn Etiketten und Farbrollen tatsächlich zum Gerät passen und später nachgekauft werden können.
Bei Heftpistolen bilden Nadeltyp und Heftfäden ein System. Neben der technischen Passform beeinflusst die Fadenlänge, wie dicht das Anhängeetikett an der Ware sitzt. Kurze Fäden halten es näher am Produkt, längere schaffen mehr Spielraum, können aber leichter hervorstehen oder hängen bleiben.
Verlass dich nicht allein auf Bezeichnungen wie universell oder gängig. Prüfe die ausdrücklich genannten Formate und Systemzuordnungen von Gerät, Etiketten, Farbrolle, Nadel und Heftfaden. Nutze eine Nadelbefestigung nur an unauffälliger Stelle und nicht bei Materialien, die durch den Einstich sichtbar beschädigt werden können.
Die Zahl der Druckstellen bestimmt, wie viele Zeichen in eine Zeile passen. Entscheidend ist jedoch nicht eine möglichst hohe Stellenzahl, sondern die vollständige Darstellung deiner üblichen Angaben. Kontrolliere zusätzlich, welche Ziffern, Währungszeichen, Trennzeichen oder Buchstaben das jeweilige Druckwerk unterstützt.
Für gelegentliche Kennzeichnungen genügt häufig eine einfache mechanische Ausführung. Bei vielen Etiketten pro Schicht rechtfertigen ein gut erreichbarer Zeicheneinsteller, ein leichtgängiger Abzug und ein unkomplizierter Rollenwechsel eher einen höheren Aufwand. Ein großes Zubehörpaket gleicht eine unbequeme Handhabung nicht aus.
Mitgelieferte Etiketten, Farbrollen, Ersatznadeln oder Heftfäden können den sofortigen Einsatz erleichtern. Kaufe aber nicht nach der größten Stückzahl. Wichtiger sind Nachfüllbarkeit, passende Verbrauchsmaterialien und ein Format, das ausreichend Platz bietet, ohne die Ware unnötig zu verdecken.
Mechanische Geräte sind für kurze, wiederkehrende Kennzeichnungen ausgelegt. Ihr Vorteil liegt im direkten Arbeitsablauf ohne separaten Drucker. Dafür bleiben Druckinhalt und Format stärker an das jeweilige System gebunden.
Lege zuerst fest, ob du drucken, kleben oder mit Heftfäden befestigen willst. Prüfe anschließend die Systemkompatibilität aller Verbrauchsteile. Erst danach vergleichst du Druckstellen, Behälteraufnahme, Fadenlänge, Bedienkomfort und Startervorrat. Eine einfache Ausführung reicht bei kleinen Mengen und gleichbleibenden Angaben, während regelmäßige Nutzung eine ergonomische Bedienung und zuverlässig beschaffbare Nachfüllartikel wichtiger macht.
Ja, sofern das Druckwerk genügend Stellen und die benötigten Ziffern sowie Trennzeichen bereitstellt. Prüfe vor dem Kauf, wie das Datum auf dem Etikett dargestellt werden soll. Für zusätzliche Angaben kann ein mehrzeiliges oder anderes Kennzeichnungssystem erforderlich sein.
Du brauchst Etikettenrollen, die ausdrücklich zum jeweiligen Gerätesystem passen. Relevant sind unter anderem Format, Form, Rollenaufbau und Führung des Trägerbands. Die reine Breitenangabe reicht für eine sichere Zuordnung meist nicht aus.
Kurze Heftfäden eignen sich, wenn das Etikett dicht an der Ware sitzen soll, längere bieten mehr Abstand und Bewegungsfreiheit. Berücksichtige Größe und Form des Artikels sowie die gewünschte Einstichstelle. Nadel, Heftfaden und Pistole müssen außerdem miteinander kompatibel sein.
Vergleiche in der Produktübersicht nun die passende Geräteart, ihre Verbrauchsmaterialien und die für deinen Arbeitsumfang sinnvolle Ausstattung.